Bergbausachzeugen

Bergbausachzeugen sind Hinterlassenschaften oder Fundobjekte der Bergleute auf Halden oder in alten Grubenbauen, welche die Arbeit des Bergmanns zur damaligen Zeit wiederspiegeln. Die wohl bekanntesten sind der Schlägel und das Bergeisen. Sie sind zugleich auch das Zunftzeichen der Bergleute.


Bergeisen

Das Bergeisen hat übertrieben die Form eines kleinen Hammers.  Nur befindet sich am vorderen Ende eine Spitze. Hölzern ein gestielt, diente es dem Bergmann als Meißel. D.h. er hat es gehalten und mit dem Schlägel darauf gehauen, und so das Erz herein gewonnen. 


Bergeisen aus dem Oehrenstocker Revier, Grubenfeld Beschehrtes Glück

Bergeisen aus dem Arlesberger Revier


Schlägel

Der Schlägel hat die Form eines kleineren Fäustels. Er diente dem Bergmann als Schlagwerkzeug beim Abbau des Erzes und bei der Streckenauffahrung. 




Klaubehammer oder Scheideeisen

Dieses Werkzeug hat die Form eines einfachen Hammers. Nur besitzt es am vorderen Ende keine Spitze, sondern eine  meißel förmige Schneide. Es diente dem Bergmann zum Trennen des Erzes vom Nebengestein. 




Geleucht

Das Geleucht, auch als Grubenlampe bezeichnet, sollte den Bergmann vor Ort genügend Licht zum Arbeiten geben. Anfangs waren diese Lampen aus Ton gefertigt, später dann aus Metall. Waren es anfangs noch Öllampen, so entwickelten sie sich über die Karbidlampen zu elektrisch betriebenen Lampen. Sie waren unverzichtbar beim Abbau des Erzes aus der Tiefe.